Es war einmal...

Unsere Abteilung wurde mit 43 Sportlern am 25.02.1980 gegründet. Sie entstand auf Wunsch einiger Turner des Vereins, die diesen Sport wettkampfmäßig betreiben wollten.

Die 1980´er – Die Blütezeit der Abteilung
Die Abteilung nahm ab dem Jahr der Gründung am Punktspielbetrieb des Hamburger Badminton Verbandes teil. Mit sechs Punktspielmannschaften und 125 Mitgliedern Mitte der achtziger Jahre gehört der SV St. Georg zu den fünf größten Badmintonabteilungen in Hamburg. Geprägt wurden diese Jahre maßgeblich durch Michael Konopatzki, der Abteilungsleiter, Sport-, Kassen- und Pressewart in einer Person war, und seine komplette Freizeit dem Badminton widmete.

Viele Erfolge feierte der SV St. Georg in dieser Zeit. So schaffte es die 1. Mannschaft stetig aufzusteigen und spielte in der höchsten Hamburger Klasse, der Landesliga. Außerdem gelang es im Pokalwettbewerb für Mannschaften den höchsten Hamburger Pokal, den Alsterpokal, in den Jahren 1983 und 1984 zu gewinnen. 1984 schaffte der SV St. Georg etwas Einmaliges: alle Hamburger Pokalwettbewerbe für sich zu entscheiden. So wurden neben dem Alsterpokal die Wanderpokale aus Berne und Horn gewonnen. Des weiteren gab es noch viele Erfolge von Spielern des SV St. Georg bei Einzelwettbewerben.

Die 1990´er – Der Abstieg fast bis zur Auflösung der Abteilung
Anfang der 1990´er Jahre verließen viele Leistungsträger sowie die Führung der Abteilung den Verein und damit begann der Abstieg. Es konnte der Punktspielbetrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden, da es an spielwilligen Frauen und Nachwuchsspielern mangelte. Bis Mitte der 1990´er schrumpfte so die Abteilung auf 50 Mitglieder und bestand nur noch aus einer Hobbytruppe die sich zum spielen  zweimal die Woche traf. Durch das geringe Angebot der Abteilung war auch der Mitgliederzuwachs zum erliegen gekommen und der Zerfall der Abteilung schritt immer weiter voran. Am Ende dieses Jahrzehnts war die Abteilung auf nur noch ca. 20 Mitglieder geschrumpft. Sie nahm nun aber an einem neu entstanden Wettbewerb im Hamburger Badminton Verband teil, der Breitensportliga (oder auch Freizeit- bzw. Hobbyliga).

Die 2000´er – Das neue Jahrtausend und die Neugeburt des SV St.Georg Badminton
Anfang der 2000´er gründet der SV St.Georg eine Spielgemeinschaft mit dem MSV Hamburg um überhaupt noch an der Breitensportliga teilnehmen zu können. Der Mitgliederbestand schrumpft bis 2003 auf nunmehr nur noch 3-4 aktive Spieler. In den Jahren 2003 und 2004 kam es dann zu einer  größeren Werbeaktion um der Abteilung wieder neues Leben einzuhauchen. Durch diese Aktion schaffte es der Verein erstmals seit dem Jahr 1989 wieder steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen und bis Ende des Jahres 2005 stieg der Mitgliederbestand auf 8 Mitglieder.

Der SV St.Georg löste die Spielgemeinschaft mit dem MSV und trat wieder mit einer eigenen Mannschaft in der Breitensportliga an. Die neue Ausrichtung bot nunmehr ambitionierten Erwachsen die Möglichkeit auf ansprechendem Niveau Badminton zu erlernen. Durch die hinzugewonnen Mitglieder kamen auch immer mehr tatkräftige Hände dazu, die halfen, die Abteilung immer weiter aus zubauen.

Wieder in der HMM-Liga
Im Jahr 2006 entstand so bei einigen auch wieder der Wunsch im regulären Punktspielbetrieb beim Hamburger Badminton Verband anzutreten. Durch die wenigen spielwilligen Frauen gelang das im Jahr 2006 allerdings noch nicht, die Mitgliederzahlen stiegen stetig an und Ende des Jahren 2006 waren bereits wieder 20 Mitglieder in der Abteilung. 2007 gelang es dann, nach dem Pokalerfolg im Herrenmannschaftspokalwettbewerb des Hamburger Badminton Verbandes, für die Saison 2007/08  eine Mannschaft nach über 15 jähriger Abwesenheit für den Punktspielbetrieb zu stellen. Am Jahres Ende hatte die Abteilung nun schon wieder 40 Mitglieder. Die 1. Mannschaft schaffte gleich in der ersten Saison in der KKC den Aufstieg. Und durch einen souveränen 1. Platz in der Klasse erhielt die Mannschaft die Möglichkeit eine Klasse zu überspringen.

Der RitterTeamCup- es geht wieder aufwärts
Aufgrund des Erfolgs und Spaßes der Punktspielmannschaft an den Punktspielen, fanden sich in der Saison 2008/09 viele Spieler die ebenfalls am Punktspielbetrieb teilnehmen wollten. In der Saison 2008/09 konnte so bereits mit einer 2. Mannschaft in die Saison gestartet werden. Außerdem wurde ein neues Turnier vom SV St. Georg ins Leben gerufen, der Ritterteamcup, der erstmals im Juli 2008 ausgetragen wurde. Die Mitgliederzahlen hielt sich im Jahr 2008 bei ca. 40 Mitgliedern. Im Jahr 2009 konnte der SV St. Georg schon fleißig feiern. So schaffte es die erste Mannschaft mit nur einem Unentschieden die Saison als Klassenerster der Kreisklasse A abzuschließen und damit den Aufstieg in die Bezirksliga zu erreichen. Auch die 2. Mannschaft konnte feiern so erreichten sie in Ihrer 1.Saison den 3. Platz der Kreisklasse C und verpassten nur knapp einen Aufstiegsplatz.

Mit der Spielgemeinschaft

StG wird ehrgeizig
In der ehemaligen "Nur zum Spaß"-Truppe entwickelte sich eine leistungsorientierte Teilgruppe. Um den neuen gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden wurde ein Trainer speziell für die fortgeschrittenen Spieler gesucht, um das Training auch wegen der erfreulich gewachsenen Mitgliederzahl aufzuteilen. Aus der ursprünglich geplanten Ergänzung wurde ein Wechsel, bei dem viele Mitglieder (vor allem Hobby-Spieler) mit dem bisherigen Trainer weggingen.

Der Einbruch tat sehr weh, von 40+ fielen wir auf knapp über 20 Mitglieder zurück. Ulf Kerkemeier, die treibendste Kraft dieser Zeit, machte seinen Trainer-Schein und übernahm das Grundlagen-Training. Das war auch noch die Zeit, als wir viel auf Turnieren unterwegs waren und keines ausgelassen haben.

Drang nach oben
In der Saison 2009/10 stieg das frisch aufgestiegene BL-Team wieder ab, weil viele knappe Spiele dabei waren, die aber doch verloren wurden. Dennoch durfte StG aber auf einen freien Platz wieder in die BL aufrücken. Die KKB-Mannschaft hielt sich gut in der Mitte. Die Neuzugänge geben sich wieder die Klinke in die Hand, auch wenn einige nicht für lange bei uns bleiben.

Zum folgenden Jahr 2010/11 fehlen in der obersten Mannschaft Herren, die auch nach intensiver Suche nicht mit neuen Leuten ersetzt werden konnten. Kurz bevor die Mannschaft die Meldung zurückziehen mußte, meldet sich Joachim van den Boom vom OSV und bietet eine Lösung an: beim OSV fehlen Damen (Herren zu viel), beim StG fehlen Herren (Damen zu viel), lass die doch zusammenlegen.

Aus der anfangs geplanten Notlösung für die 2 unvollständigen Teams wurde die Idee des Aushelfens auf beide gesamten Vereine erweitert. Jetzt kamen alle in einen Spielerpool und konnten überall bei Bedarf eingesetzt werden. Außerdem konnten die Heimspiele von der alten Burgstraße-Halle in die moderne Sportanlage mit den neuen OSV-Hallen verlegt werden: eine deutliche Verbesserung bei der Qualität, wenn auch nachteilig für den Anfahrtsweg für die nicht-motorisierten.

Es geht wieder/weiter aufwärts
Inzwischen kamen viele neue Mitglieder dazu, es sind wieder deutlich über 30, eine weitere Mannschaft mit StG-Spielern fängt 2010 in KKA an. Vom OSV kommen noch 4 Teams dazu, so daß die Spielgemeinschaft mit 7 Mannschaften antritt. Am Ende der Saison steigen alle Teams mit StG-Beteiligung auf!

Es kommen noch mehr neue Mitglieder dazu, wir gehen auf die 40 zu (fast alle aktiv, keine Kartei-Leichen), noch eine neue Truppe mit StG-Beteiligung wird in KKB gemeldet. Es gibt noch reine OSV bzw. StG Teams, aber auch einige gemischte. Die inzwischen verstärkte oberste StG-Mannschaft kann sich nicht in der VL halten, die anderen Teams bleiben in ihren Klassen. Wieder kann ein freier Platz diesmal in der VL genutzt werden, aber auch in der Saison darauf reicht es nicht. Diesmal geht's wirklich runter in die BL. Auch das KKA-Team muss in diesem Jahr 2012/13 Federn lassen, u.a. wegen Personalverlust. Erfreulich für das neueste Team: nachdem es dieses Jahr auf einen freien KKA-Platz gemeldet wurde ohne aufzusteigen, konnte es sich behaupten.

Ulf verlässt 2012 Hamburg, Marc übernimmt das Grundlagentraining. Bei den Fortgeschrittenen ist auch schon der 3. Trainerwechsel zu Mirco Steckel erfolgt. Das Angebot kommt so gut an, daß viele neue, die immer wieder reinschneien, auch länger bei uns bleiben. Für 2013/14 kommt eine weitere StG-Mannschaft in der KKC dazu, die SG hat damit insgesamt 8 Teams im Rennen!